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Kleinwasserkraftstrom „ab Hof“

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Kleinwasserkraftstrom „ab Hof“

Die direkte Vermarktung von Strom ist derzeit in Österreich noch kaum bis schwierig möglich. Die Kronawettkraftwerks GmbH hat sich aber immer um Chancen bemüht, den Strom direkt zu vermarkten. Mit unserem Partner der Alpenenergie (www.alpenenergie.at) ist uns dies seit 2015 möglich. Dadurch können wir Kundinnen und Kunden quer durch Österreich mit sauberem Strom aus heimischer Kleinwasserkraft versorgen. Das macht uns unabhängiger von Strommarktpreisen die für Produzentinnen und Produzenten ähnlich desaströs sind wie jene der Milchpreise für Milchbauern. Konsumentinnen und Konsumenten können so sicher sein, definitiv Ökostrom zu erhalten ohne auch nur im entferntesten Atomenergie oder Strom aus fossilen Quellen zu unterstützen. Dies ist ja oft bei den „herkömmlichen“ Versorgungsunternehmen der Fall. Die haben zwar „grüne“ Tochterunternehmen, im Konzernergebnis spielt das dann aber keine Rolle. Zusätzlich haben diese Unternehmen den stark gesunkenen Marktpreis meist nicht weitergegeben. Entscheiden Sie sich für unseren Strom, dann profitieren Sie also doppelt. Außerdem wird so die regionale Wirtschaft gestärkt!

Bedeutung der Kleinwasserkraft

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Kleinwasserkraft ist ein bedeutender dezentraler Energieträger in Österreich und deckt rund 10 Prozent des heimischen Strombedarfs. Sie ist eine verlässliche und kostengünstige Ener­giequelle und somit ein wesentliches strategisches Asset für den Standort Österreich. Die wirt­schaftliche Entwicklung entlang österreichischer Flüsse ging immer Hand in Hand mit dem Ausbau der Kleinwasserkraft. Sie leistete und leistet damit einen signifikanten Beitrag zum Wohlstand, zur Strom-Versorgungssicherheit sowie zu einem CO2-effizienten Energiesystem.
Wasserkraft ist ein kostengünstiger, nachhaltiger und gut prognostizierbarer Stromlieferant, der allen Anforderungen der Energiewende gewachsen ist bzw. diese erst ermöglicht. Auf ei­nem freien, nicht verzerrten bzw. nicht durch Subventionen und Förderungen manipulierten Strommarkt wären die österreichischen Kleinwasserkraftwerke ohne jegliche Subventionen problemlos überlebensfähig.
Die Langlebigkeit der eingesetzten Technologien garantiert einen Nutzen der Wasserkraft für mehrere Generationen. Neben der direkten Wasserkraftnutzung, der Energieerzeugung, gibt es auch erhebliche positive Nebeneffekte wie Hochwasserschutz, Trinkwasserversorgung, Tourismus und Wasser für Bewässerung.
Auch am Kraftwerk Kronawettwehr sind diese Aspekte zu beobachten. Am durch das Kronawettwehr aus der Alm ausgeleiteten Mühlbach befanden sich ursprünglich 5 Getreide- u. Sägemühlen und ermöglichten so die Ansiedelung von Sägewerken u. anderen Betrieben. Inzwischen wird wie am KW Kronawettwehr fast ausschließlich elektrische Energie produziert. Nachhaltig und Ökologisch!

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Historisch

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Die Kraft des Wassers wird am bzw. mithilfe des Kronawettwehres bereits seit mehreren hundert Jahren genutzt. Ursprünglich diente das Wehr ausschließlich dazu, Wasser aus der Alm in den Kroanwethmühlbach umzuleiten um dann dort – besser kontrollierbar und daher vor Hochwässern geschützt – mittels Wasserrädern in fünf Säge- und Getreidemühlen (Kronawethmühle, Sattelmühle, Grubmühle, Reichelmühle u. Stiftssäge) die Energie zu Nutzen und Mahlwerke und Sägen anzutreiben. Da nicht genügend Wasser vorhanden war und an den jeweiligen Standorten immer Mühle und Säge gemeinsam betrieben wurde, musste in der Nacht gemahlen werden, dafür wurde am Tag Holz geschnitten.

Schrittweise wurden dann Anfang des 20. Jahrhunderts die Anlagen elektrifiziert. Anfangs ausschließlich für die Produktion und die Lichtversorgung der zugehörigen Häuser, rasch wurden aber auch Nachbarn mit Strom und somit elektrischer Beleuchtung versorgt. Zwar wurden diese Kleinnetze (leider) wieder aufgegeben, die Erzeugung von Strom wurde aber fortgesetzt und der Überschussstrom ins öffentliche Netz eingespeist.

Notwendige ökologische Maßnahmen am Wehr selbst – Restwasserabgabe und Organismenwanderhilfe gehören inzwischen zum Stand der Technik und mussten errichtet werden – führten zu Überlegungen wie das energetische Potential der Alm am Kronawettwehr besser genutzt werden könne. Dies auch deswegen, da die Kosten für den Bau der Organismenwanderhilfe durch die bestehenden Kleinstkraftwerke am Mühlbach kaum finanzierbar waren. Eine Situation die durch die gleichzeitig umzusetzende Restwasserabgabe zusätzlich verschärft wurde, denn dieses Wasser verbleibt im Hauptgerinne und wird somit dem Mühlbach und der dortigen Stromproduktion entzogen.

Da am Kronawettwehr – aufgeteilt auf Wehranlage und Gegenschwelle – in Summe knapp sechs Meter Gefälle zur Verfügung stand, war die Errichtung eines Kraftwerks an diesem Standort durchaus interessant. Es wurde daher ein entsprechendes Projekt entwickelt welches schließlich in den Jahren 2011 und 2012 umgesetzt wurde. Dabei wurde die Wehranlage saniert, die Gegenschwelle direkt zum Wehr verlegt, die Hochwasserabführfähigkeit deutlich verbessert, eine Organismenwanderhilfe in Form eines naturnahen Tümpelpasses mit 42 einzelnen Tümpeln sowie das Kraftwerksbauwerk mit einer doppelt regulierten vertikalen Kaplan-Turbine mit direkt gekoppeltem Permanentmagnet-Generator errichtet. Diese Anlage ist auf 13 m³/sek Wassser ausgelegt und kann ca. 700 Haushalte mit Strom versorgen.